normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
 
Link verschicken   Drucken
 

Aktuelles Potsdamer Filmgespräch



Filmgespräch Nr. 254

Dienstag, 26.06.2018 um 19:00 Uhr   
Filmmuseum Potsdam
 

Film: 3 Tage In Quiberon

(Spielfilm, D/A/F 2018, 115 min)

In Anwesenheit des Film-Fotografen Peter Hartwig!

 

Drehbuch und Regie: Emily Atef
Kamera: Thomas Kiennast
Schnitt: Hansjörg Weissbrich
Szenenbild: Silke Fischer
Maskenbild: Ljiljana Müller, Hanna Hackbeil
Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas
Produktion: Rohfilm Factory (Deutschland), Dor Film (Österreich), Sophie Dulac Productions (Frankreich), Tita B Productions (Frankreich), Departures Films (Deutschland), Ndr/Arte, Orf  
Produzent: Karsten Stöter
Redaktion: Sabine Holtgreve, Birgit Kämper, Heinrich Mis                 
Darsteller: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek, Charly Hübner, Denis Lavant

 

 

1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem STERN-Reporter Michael Jürgs  ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck die dazugehörige Fotostrecke liefert.
Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel zwischen dem Journalisten und der Ausnahmekünstlerin, das auch Robert Lebeck und Romys Freundin Hilde an ihre Grenzen bringt. Das Interview wird legendär...
»In Schwarz-Weiß gedreht ging es auch darum, die Fotografien von Robert Lebeck und ihre Entstehung mit einzubeziehen. Im Austausch mit der Regisseurin beschlossen wir, die Stimmung, den Gestus, die Kraft seiner Bilder einzufangen und mehr nicht – und dennoch war es schwierig und einfach zugleich.« (Peter Hartwig)

 


 



Filmgespräch Nr. 253

Dienstag, 29.05.2018 um 19:00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Film: "Das schweigende Klassenzimmer"

Spielfilm (D2018) nach dem Roman von Dietrich Garstka

Regie: Lars Kraume

Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Lars Kraume

 
Gegen alle Drohungen und Erpressungen von seiten der Behörden halten die Schüler einer Abiturklasse zusammen, als sie einen Kameraden verpfeifen sollen. Die Klasse wird gefeuert, und die Gymnasiasten fliehen geschlossen aus der DDR. Es sollte eine kleine, spontane Aktion sein, als das Gerücht umging, der berühmte Fußballstar Ferenc Puskás sei unter den Opfern der Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn: 5 Minuten lang Schweigen mitten im Unterricht. Doch es wurde ein politischer Skandal, der das Leben von 15 Schülern und einer Schülerin und ihren Familien auf immer veränderte.
Eine Flut von Untersuchungen, Verhören, Beschimpfungen und Drohungen brach über die jungen Leute herein. Doch sie weigerten sich standhaft, einen »Rädelsführer« zu benennen. Schließlich wurde die Klasse aufgelöst, die Abiturienten der Schule verwiesen.
Aber sie hatten einen Plan: In West-Berlin trafen sich die meisten von ihnen wieder – als Flüchtlinge, und sie blieben als Klasse zusammen bis zum Abitur. Dietrich Garstka, einer der Schüler von damals, hat aus seiner Erinnerung, vielen Interviews und jahrelanger Aktenrecherche einen getreuen und aufrüttelnden Bericht der damaligen Ereignisse geschrieben, ohne Zorn, doch bewegend und lehrreich, wie es nur wahre Geschichten sein können.

 



Filmgespräch Nr. 252

Dienstag, 24.04.2018 um 19:00 Uhr
Filmmuseum Potsdam

 

Film: Kindsein – Ich sehe was, was du nicht siehst!

(Dokumentarfilm, D 2018, 90 min)

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Lilian Nix!

 

Regie & Kamera: Lilian Nix

Montage: Martin Wunschick

Animation: Sandra Peise

Ton: Roman Pogorzelski, Alexandra Praet

Musik: Max van Dusen, Dascha Dauenhauer

Produktion: Philipp Eichhorn

Herstellungsleitung: Andrea Wohlfeil

Produktion: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF,

Koproduktion: STÖPSELfilm & RBB

 

Der Film von Lilian Nix ist eine visuell beeindruckende Einladung, das Leben wieder durch die Augen eines Kindes zu sehen und in die einzigartigen Lebenswelten von vier Kindern aus unterschiedlichen Ländern der Welt einzutauchen. Persönlichen Höhen und Tiefen zum Trotz, schaffen sie es durch ihren Blick nicht nur die Magie im Alltäglichen zu sehen, sondern lassen selbst Lösungen zu den großen Problemen der Menschheit ganz naheliegend erscheinen.

 

 


 

Filmgespräch Nr. 251

Mittwoch, d.28.03.2018 um 19.00 Uhr   
Filmmuseum Potsdam

 

Film: "Ohne diese Welt"

Dokumentarfilm Argentinien/ D 2017 (115 min)
Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Nora Fingscheidt und dem Produzenten Peter Hartwig

 

Buch und Regie: Nora Fingscheidt
Produktion: Kineo Filmprod. Babelsberg
Produzent: Peter Hartwig

 

Regisseurin Nora Fingscheidt widmet sich in ihrer Doku "Ohne diese Welt" einem Stamm von Mennoniten, die wie im 18. Jahrhundert leben.
In einem von der Umwelt abgeschnittenen Gebiet in Argentinien leben etwa 700 deutschstämmige Mennoniten, die sich dem Leben des 18. Jahrhunderts verschrieben haben. Vor 18 Jahren kamen sie aus Mexiko hierher und hofften, ein Leben ohne Fortschritt leben zu können. Ohne Autos, Stromanschluss und jeglicher Kommunikationsmöglichkeit zur Außenwelt lebt die Gemeinde von Ackerbau und Viehzucht. Sie sprechen ein altes Plattdeutsch und haben sich Gott und der Bibel verschrieben.Nora Fingscheidt beleuchtet den Stamm und fragt sich, ob man sich der Weiterentwicklung der Menschheit wirklich völlig verweigern kann. (LE)

 


 



Filmgespräch Nr. 250

Donnerstag, d.27.02.2018 um 19.00 Uhr   
Filmmuseum Potsdam
 

"Silly - Frei von Angst"

Dokumentarfilm D 2017 (114 min)
Regie: Sven Halfar

Im Anschluß an die Filmvorführung findet ein Empfang im Foyer des Filmmuseums anlässlich des 250. Potsdamer Filmgesprächs statt

 
Dokumentation über die 1978 in Ost-Berlin gegründete Band Silly. In „Wir sind frei“ begleitet Regisseur Sven Halfar die Band bei den Vorbereitungen auf ihre Tournee „Wutfänger“, er zeigt den Entstehungsprozess der Musik, die Diskussionen innerhalb der Band, die Probenarbeit und nicht zuletzt die Nervosität vor jedem Auftritt und ermöglicht dem Zuschauer damit einen echten, ungeschönten Einblick in das Innenleben von Silly. Zudem kommen die Bandmitglieder Ritchie Barton, Jäckie Rezniczek, Uwe Hassbecker und Anna Loos in Interviews zu Wort und erzählen von der Geschichte der Band, etwa wie man zu DDR-Zeiten die Gesellschaftskritik in poetischen Texten verstecken musste oder welche musikalische und menschliche Entwicklung Silly nach dem Tod der ursprünglichen Sängerin und Frontfrau Tamara Danz durchmachte…
 


 



Filmgespräch Nr. 249

Donnerstag, d.18.01.2018 um 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Spielfilm: Casting

(D 2017, 90 min )
Anschließend ein Filmgespräch mit Regisseur Nicolas Wackerbarth
 
Buch: Nicolas Wackerbarth, Hannes Held
Regie: Nicolas Wackerbarth
Kamera: Jürgen Cale, Schnitt: Saskia Metten
Produktionsltg.: Dieter Streck, Produktion: Franziska Specht
 

Für Regisseurin Vera (Judith Engel) geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird ihren ersten Fernsehfilm inszenieren, und dann ist es auch noch ein Remake des Fassbinder-Klassikers „Die bitteren Tränen der Petra Kant“. Kurz vor Drehbeginn fehlt Perfektionistin Vera aber trotz zahlreicher Castings immer noch die Hauptdarstellerin und so langsam geraten Produzent Manfred (Stephan Grossmann), Casterin Ruth (Milena Dreißig) und die restliche Crew in Panik. Grund zur Freude hat lediglich Gerwin (Andreas Lust), denn je länger die Castings andauern, umso mehr verdient er. Gerwin arbeitet als Proben-Anspielpartner und liefert den Bewerberinnen die andere Hälfte ihres Dialogs. Doch den Sprung vor die Kamera schaffen würde er schon ganz gerne, und als dann auch noch der männliche Hauptdarsteller abspringt, wittert er seine Chance.

 

 


 

Filmgespräch Nr. 248

Mittwoch, 13.12.2017 um 19.00 Uhr     
Filmmuseum Potsdam

 

Kino-Dokumentarfilm über den 1. FFC Turbine Potsdam

Die Mannschaft ist der Star - Turbine Potsdam

Länge: ca. 90 Minuten

Hauptdrehzeit: Oktober 2013 bis August 2016
Fertigstellung: Mai 2017

 

Regie: Torsten Lüders
Kamera: Rasmus Sievers, Lars Lenski, Sebastian Hattop, Peter Grätz, Pauline Bremer
Montage: Helga Lubosch
Produktion: Klaus Schmutzer

 

Im Mai 2012, als die Mannschaft von Bernd Schröder zum vierten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft feiern konnte, blickte der Club zugleich auf eine mehr als 40jährige Geschichte des Frauenfußballs in Potsdam zurück.
Im Zentrum des Films steht die Philosophie des Klubs, geprägt durch den Trainer Bernd Schröder.
Der Kern dieser Philosophie ist eine tiefe humanistische Ethik der Tat: daß man sein Wort hält, Regeln achtet und den Anderen respektiert. Im Turbine-System gibt es keine Pseudo-Stars, keine astronomischen Gagen, keine Bestrebungen, den Frauenfußball und die Spielerinnen zu vermarkten. Diese Haltung steht hinter dem Spiel der Frauen und nimmt den Zuschauer gefangen. Bis zum heutigen Tag konnte Bernd Schröder immer wieder Spielerpersönlichkeiten entwickeln, die sich den hohen Anforderungen stellten und stellen.

 

 

 


 

Filmgespräch Nr. 247

Dienstag, 28.11.2017 um 19.00 Uhr     
Filmmuseum Potsdam
 

Spielfilm: Axolotl Overkill

Drehbuch und Regie: Helene Hegemann
Kamera: Manuel Decosse, Schnitt: Bettina Böhler
Produzenten: Hannekevan der Tas, Alain de la Mata
Rdaktion: Cooky Ziesche (RBB), Cornelia Ackers
Darsteller: Jasna Fritzi Bauer, Arty Jover, Mavie Hörbiger, Julius Feldmeier, Hans Löw, Christopher Roth, Bernhard Schulz u.a.
 
Die 16-jährige Mifti sieht aus wie eine 12-Jährige und verhält sich als wäre sie Mitte 30. Seit dem Tod ihrer Mutter bewegt sie sich wie in einem Schwebezustand durchs Leben und provoziert heftige Reaktionen, die sie mitunter selbst überraschen. Mifti schwänzt die Schule, geht lieber auf Partys, nimmt Drogen und stürzt sich in eine Affäre mit einer deutlich älteren Frau.
Ein rebellischer Film über das Erwachsenwerden nach dem Roman »Axolotl Roadkill«- voll trockenen Humors und mit einem überragenden Schauspielensemble.
In Anwesenheit von Helene Hegemann

 

 

 


 

Filmgespräch Nr. 246

Mittwoch, 18.10.2017 um 19.00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Film: In Zeiten des abnehmenden Lichts

(Spielfilm, D 2017, 101 min)
Anschließend Gespräch in Anwesenheit des Regisseurs Matti Geschonneck !
 
Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase nach dem Bestseller von Eugen Ruge
Regie: Matti Geschonneck   Bildgestaltung Hannes Hubach
Schnitt: Dirk Grau
Kostüm: Sabine Greunig   Production Design Bernd Lepel
Produzent: Oliver Berben, Sarah Kirkegaard
Hauptdarsteller: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodina, Natalia Belitski, Alexander Fehling, Gabriela Maria Schmeide, Angela Winkler u.a
 
Frühherbst 1989 in Ostberlin: Urgroßvater Wilhelm Powileit, Ex-Widerstandskämpfer, Exil-Heimkehrer und Stalinist aus vollem Herzen, wird stolze 90 und deswegen richtet seine Frau Charlotte, mit der ihn eine innige Hassliebe verbindet, ihm zu Ehren ein großes Familienfest aus, zu dem nicht nur Verwandte, Freunde und Nachbarn erscheinen, sondern auch Repräsentanten des Arbeiter- und Bauernstaats. Sie alle bringen Blumen vorbei und halten Reden auf den alten Wilhelm, als wäre die DDR-Welt noch heil. Aber ein fest eingeplanter Gast wird schmerzlich vermisst und zwar Enkel Sascha. Kaum einer weiß, dass er sich wenige Tage vorher in den Westen abgesetzt hat. Als die Nachricht auf der Feier die Runde macht, ist das Entsetzen groß...

 

 


 

Filmgespräch Nr. 245

Dienstag, 26.09.2017 um 19 Uhr             
Filmmuseum Potsdam
 

Spielfilm "Western"

Buch und Regie Valeska Griesbach
In Anwesenheit von Valeska Grisebach

D: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov
D 2017, 121′
 
In der bulgarischen Provinz soll ein Wasserkraftwerk gebaut werden, deutsche Bauarbeiter rücken an, vorgezeichnete Konflikte entstehen: Die Angst vor den »fremden« Einheimischen steht im Gegensatz zur Kontaktfreudigkeit des Arbeiters Meinhard, so auch die Forderung der Bevölkerung nach Wasser zum Bau eines Wasserkraftwerkes in einer offensichtlich wasserarmen Gegend.
Brillant und ausschließlich mit Laien besetzt, lässt Valeska Grisebachs Film die Figuren ihre individuellen Wege an der Grenze zum Dokumentarischen gehen und bringt so eine beeindruckend eindringliche Authentizität hervor. Western schlägt dabei altbewährte Genrepfade ein,ohne dabei die an das Genre geknüpften Erwartungen im klassischen Sinne zu erfüllen.
 
 

 

Filmgespräch Nr. 244

Dienstag, 26.06.2017 um 19 Uhr             
Filmmuseum Potsdam


Dokumentarfilm: Rechenzentrum Potsdam

1. Teil: Vom Abrissobjekt zum Kreativkosmos

(Dokumentarfilm, D 2016, 45min)

2.Teil: Produktion im Provisorium

(Dokumentarfilm, D 2016, 20min)
 
Anschließend Gespräch mit KristinaTschech, Elias Franke und der Managerin des Kreativhauses Rechenzentrum, Anja Engel !
Filme von Kristina Tschech und Elias Franke unterstützt durch die ProPotsdam GmbH.
Mit Anja Engel, Andre Tomczak, Bert Nicke, Harald Kümmel, Britta Bungard, Menno Veldhuis, Robert Saling, Stefan Pietryga,
Christian de la Motte und Sina Schmidt.
 
Anfang 2015 wurde das ehemalige Rechenzentrum in Potsdam zum Kunst- und Kreativhaus.Wie kam es zu diesem Wandel? Welche Akteure treiben das Projekt voran? Wer arbeitet mittlerweile im Haus und wie stehen die Chancen auf eine längerfristige Nutzung für die Kreativen der Stadt Potsdam?
Die Filmschaffenden Kristina Tschech und Elias Franke aus den Reihen der Kulturlobby haben den Entwicklungsprozess des neuen Kreativhauses "Rechenzentrum" mit der Kamera begleitet.
 


 


 

Filmgespräch Nr. 243

Dienstag, 30.05.2017 um 19 Uhr

Filmmuseum Potsdam

 

Film: Kundschafter des Friedens

Spielfilm, D 2016, 101 min
Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Robert Thalheim
Regie: Robert Thalheim
Drehbuch: Robert Thalheim und Oliver Ziegenbalg - nach einer Idee von Stefan Kobe, Matthias Miegel, Robert Thalheim und
Andreas Banz
Bildgestaltung: Henner Besuch
Szenenbild: Myma Drews 
Montage: Stefan Kobe
Musik: Anton Feist, Uwe Bossenz
Darsteller: Henry Hübchen, Antje Traue, Michael Gwisdek, Thomas Thieme,Winfried Glatzeder und Jürgen Prochnow
 
Der ehemalige DDR-Auslandsagent Jochen Falk wird vom BND angeworben, da in einer der beiden (fiktiven) Ex-Sowjetrepubliken Katschekistans, die eigentlich ihre Wiedervereinigung hätten feiern sollen, der designierte Präsident sowie der BND-Agent Frank Kern entführt wurden. Nicht zuletzt aus persönlichen Motiven – es war Kern, der ihn vor 30 Jahren enttarnte – willigt Falk ein, allerdings nur unter der Bedingung, dass er sein altes Team reaktivieren kann: Nebst Bastler Jaecki, Organisator Locke und dem nicht mehr ganz jungen Romeo-Agenten Harry schließt sich allerdings auch – als Aufpasserin – BND-Agentin Paula an. In Katschekistan angekommen, müssen die gealterten Agenten feststellen, dass sich die Zeiten drastisch geändert haben und sie nun auf ihr ganzes Können angewiesen sind. Nicht zuletzt ist auch die Frage zu klären, ob Paula die Tochter von Kern oder Falk ist.
 
 

 

Filmgespräch Nr. 242

Dienstag, 25.04.2017 um 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Film: Zwischen den Stühlen

Dokumentarfilm, D 2016, 101 min
Anschließend Gespräch mit Jakob Schmidt  
 
Buch und Regie: Jakob Schmidt
Kamera: David Schittek, Evgeny Revvo, Jakob Schmidt, Schnitt: Julia Wiedwald
Musik: Andreas Bick
Ton: Malte Eiben, Angelo Fonfara, Produktion: Marie-Luise Scharf
Koproduktion: ZDF/Das kleine Fernsehspiel
 
In der Dokumentation Zwischen den Stühlen werden drei höchst unterschiedliche Charaktere auf ihrem Weg vom Referendar zum Lehrer begleitet.
Handlung von Zwischen den Stühlen
Für viele angehende Lehrer beginnt die praktische Laufbahn wie bei den drei Leuten, um die es in dem Dokumentarfilm Zwischen den Stühlen von Jakob Schmidt geht - nämlich mit einem Schock: Denn nach dem theoriedominierten Lehramtsstudium folgt der Sprung ins eiskalte Wasser, wenn sie sich zwei Jahre lang im Spannungsfeld zwischen Bewerten und Bewertet-Werden wiederfinden und geradezu gegensätzliche Rollen einnehmen müssen. Der Weg ins Referendariat kann dabei sehr unterschiedlich sein, da mancher schlicht aus Mangel an Alternativen im Lehramt landet, während andere aus vollster Überzeugung in den Beruf starten und wieder andere die Aussicht auf eine solide Anstellung schätzen. Doch für alle endet das Referendariat an einem Punkt, wo sie zu Vertretern eines Systems werden, das jeden einzelnen von uns geprägt hat. (JS)
 
 
 

 

Aktuelles Potsdamer Filmgespräch Nr. 241

Dienstag, 28.03.2017 um 19:00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Film: Die Reise mit Vater      

(Spielfilm, D/Rumänien/Ungarn/Schweden 2016, 111 min)
Anschließend Gespräch in Anwesenheit der Darstellerin Susanne Bormann!
Moderation: Jeannette Eggert
Buch und Regie:  Anca Miruna Lăzărescu    
Kamera: Christian Stangassinger
Schnitt: Dan Olteanu, Hansjörg Weissbrich
Musik: Ferenc Darvas
Darsteller: Alex Mărgineanu, Răzvan Enciu, Ovidiu Schumacher, Susanne Bormann, Manuel Klein, Doru Ana, Marcela Nistor, Lutz Blochberger, Ana Ularu u.a.
Produzent: Filmallee GmbH  
Koproduzenten: BER film & tv, Bayerischer Rundfunk, Chimney (SE), Mirage Film Studio (HU), Razor Film, Strada Film (RO)
 
Es klingt verrückt, aber 1968 war es für rumänische Besucher der DDR für einen kurzen Moment möglich, trotz eingeschränkter Reisefreiheit nach Westdeutschland zu reisen. Klar, dass manche die Gelegenheit, dort einen Asylantrag zu stellen, nutzten. Der Vater von Regisseurin Anca Miruna Lăzărescu hat diese Situation tatsächlich erlebt, seine Tochter rekapituliert seine damaligen Erfahrungen und Erinnerungen mit nostalgischem Charme und einer Prise Ironie mit einer unterhaltsamen und in ein Roadmovie gepackten Geschichtsstunde.
„Die Reise mit Vater“ lässt den Zuschauer in einen faszinierenden Mikrokosmus eintauchen und zeigt neben den historischen Ereignissen rund um die Zerschlagung des Prager Frühlings das Lebensgefühl dieser Zeit zwischen Freiheitsdrang und Angst vor der Zukunft...
Der erhielt den Förderpreis Neues Deutsches Kino 2016 / Filmfest München und den   VGF Nachwuchsproduzentenpreis / Bayerischer Filmpreis 2016
 
 

 

Filmgespräch Nr. 240

Dienstag, 28.02.2017 um 19 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Film: Die Stadt als Beute

(Dokumentarfilm, D 2016, 85 min)
Anschließend Gespräch mit Regisseur Andreas Wilcke!
Moderation: Jeannette Eggert
 
Steffen Bartneck, Jan Liedtke, Martin Czinczoll
Ton: Gerald Mandl
Musik: Rudolf Moser (Einstürzende Neubauten)
Dramaturgische Beratung: Tilmann Künzel, Maria Wischnewski Regie
Kamera und Produktion: Andreas Wilcke
Co Produktion: welt|film
 
In Berlin explodieren die Mietpreise, bei Wohnungsbesichtigungen drängeln sich die Anwärter im Treppenhaus, an jeder Ecke wird saniert: Es geht heiß her auf dem Berliner Immobilienmarkt. Das war nicht immer so, denn als „Insel zwischen zwei Systemen“ stand Berlin in Deutschland lange Zeit eine Sonderposition außerhalb der Begehrlichkeiten des Marktes zu, die es den verschiedenen Stadtteilen ermöglichte, sich ganz individuell und ohne Druck von außen auf das Stadtbild als Gesamtheit zu entwickeln. Inzwischen greift in beinahe jedem Kiez die vielbeschriene Gentrifizierung um sich, bezahlbarer Wohnraum innerhalb des berühmten S-Bahn-Rings wird rar, wer nicht über das nötige Kleingeld verfügt, wird an den Stadtrand gedrängt...
Der Zuschauer erlebt hautnah, wie eine Stadt quasi im Zeitraffertempo umgekrempelt wird und welche Dynamik die Erschließung der Ressource "Wohnraum in Berlin" angenommen hat.
 
 
 
 

 

Filmgespräch Nr. 239

Am 31. Januar um 19 Uhr
In den Thalia Arthouse Kinos
 

Film: Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Mit Andreas Dresen & weiteren Gästen | Moderation: Knut Elstermann
 
Timm Thalers (ARVED FRIESE) Lachen kann niemand widerstehen. Es ist so ansteckend und entwaffnend, dass der schwerreiche Baron Lefuet (JUSTUS VON DOHNÁNYI) es unbedingt besitzen will. Und so schlägt Lefuet dem Waisenjungen einen ungewöhnlichen Handel vor: Wenn Timm ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Timm unterschreibt den Vertrag. Dank der neuen Fähigkeit kann der Junge sich nun scheinbar alle Wünsche erfüllen, aber ohne sein Lachen wird er auch immer einsamer und gerät mehr und mehr in die Fänge des teuflischen Barons. Doch Timms Freunde Ida (JULE HERMANN) und Kreschimir (CHARLY HÜBNER) setzen alles daran, damit er sein Lachen zurückerhält. Wird es ihnen gemeinsam mit Timm gelingen, den Baron zu überlisten?
 
 
 

Filmgespräch Nr. 237

Dienstag, 29.11.2016 um 19:00 Uhr
Filmmuseum Potsdam                                        
 

Film: Das Geständnis                  

(Spielfilm, D 2015, 112 min)
Anschließend Gespräch mit Regisseur Bernd Michael Lade!
 
Drehbuch: Bernd Michael Lade, nach einer Vorlage von C. Curd
Regie: Bernd Michael Lade
Kamera: Guntram Franke (bvk)
Ton: Jörg Wiegleb  
Schnitt & Musik: Michael Kobs
Produktion: Maruto Filmproduktion
Ko-Produktion: SUBstitut  
Produzenten: Maria Simon, Bernd Michael Lade, Guntram Franke, Michael Kobs, Michael Boehlke
Darsteller: Bernd Michael Lade, Ralf Lindermann, Martin Neuhaus, Thomas Schuch, Jörg Simmat, Torsten Spohn, Thomas Stecher, Steffen Steglich, Maria Simon u.a.
Verleih: Gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
 
Im letzten Jahr der DDR geraten die Genossen der Ost-Berliner „Morduntersuchungskommission“ an ihre Grenzen. Es türmen sich Kriminalfälle, die es im Sozialismus gar nicht geben darf. Die tägliche Entscheidung zwischen Vertuschen und Ermitteln wird für Erstvernehmer Micha mehr und mehr zu einer existentiellen Frage...
Regisseur Bernd Michael Lade (im Film "Micha") „Das Geständnis“ war von vornherein so konzipiert, dass sich der Film ganz auf das Schauspiel konzentrieren sollte.  Wir haben auf Beiwerk und Ablenkung verzichtet, was sehr geholfen hat, die Spannung unter der Oberfläche sichtbar und spürbar zu machen. Genau diese Atmosphäre ist für mich charakteristisch für die DDR in ihren letzten Tagen. Insofern glaube ich, dass der Film trotz seiner fast schon klaustrophobischen Atmosphäre – oder eben gerade deshalb – ein ganz besonderes Stück Authentizität transportiert, das über das gern gezeigte Tapetenmuster hinausgeht.   Der Film zeigt nicht das, wie DDR in meiner Erinnerung aussieht, er ist vielmehr das, wie sich DDR in meiner Erinnerung anfühlt."
                                   
das Geständnis
 
 

 

Filmgespräch Nr. 238

Dienstag, 13.12.2016 um 19:00 Uhr                                             
Filmmuseum Potsdam
 

Film: tschick         

(Spielfilm, D 2016, 93 min)
Anschließend Gespräch mit Darsteller Tristan Göbel!
 
Drehbuch: Lars Hubrich unter Beteiligung von Fatih Akin und Hark Bohm, basierend auf dem  gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf  
Regie: Fatih Akin  
Kamera: Rainer Klausmann  
Schnitt: Andrew Bird Production
Musik: Vince Pope  
Design: Jenny Roesler
Kostüme: Anna Wübber  
Produzent: Marco Mehlitz
Darsteller: Anand Batbileg, Tristan Göbel, Mercedes Müller
 
Der 14-jährige Maik stammt aus einem wohlhabenden, aber zerrütteten Elternhaus. Bei seinen Mitschülern gilt er als Langweiler und Außenseiter, weshalb er bei seiner heimlichen Liebe keine Chance hat. Auch sein aus Russland stammender Mitschüler "Tschick", eigentlich Andrej Tschichatschow, ist ein Außenseiter: Er lebt in verwahrlosten Verhältnissen in Berlin-Marzahn und benimmt sich des öfteren daneben. Beiden freunden sich an. Das Leben macht es ihnen nicht leicht, aber sie gönnen sich eine Woche im Sommer, der am Ende als "der beste von allen" gelten wird: In einem geklauten Lada wollen sie zu Tschick´s Großvater in die Walachei ...
Damit beginnt eine abenteuerliche Odyssee durch die ostdeutsche Provinz!
 
Tschick
 
 

 

Filmgespräch Nr. 234

Dienstag, 28.06.2016 um 19:00 Uhr
Filmmuseum Potsdam
 

Film: "Ein Gentleman vor dem Herrn"

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Britta Wauer!

 
Eine Gemeinschaftsproduktion von Britzka Film mit dem rbb in Zusammenarbeit mit arte
Regie & Buch: Britta Wauer
Kamera: Kaspar Köpke
Montage: Berthold Baule
Ton: Felix Heibges
Musik: Karim Sebastian Elias
Produktionsleitung rbb: Rainer Baumert
Herstellungsleitung: Karsten Aurich
Produzentin: Britta Wauer
 
 
William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff... „Ich dachte, wir bekommen einen Rabbiner. Aber es kam ein englischer Gentleman!“ (Juri Rosov, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Rostock)
 

 
DANK DER FÖRDERUNG VOM MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG SIND WIR MIT AUSSERGEWÖHNLICHEN UND AKTUELLEN DEUTSCHEN FILMEN IM FILMMUSEUM POTSDAM ZU GAST- SEIT 1993!
ZU JEDER VERANSTALTUNG LADEN WIR DIE FILMEMACHER EIN, ÜBER IHRE ARBEIT ZU SPRECHEN UND DIE FRAGEN DER ZUSCHAUER ZU BEANTWORTEN.
 

 

Die vorhergehenden Veranstaltungen: